Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) soll für das Ostseeviertel in Neu-Hohenschönhausen nach Auslaufen der bisherigen Förderkulisse geprüft werden, ob eine Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Nachhaltige Erneuerung möglich ist.
Zentrale Herausforderungen liegen in der klimaangepassten Weiterentwicklung der hitzebelasteten Großsiedlung, in der Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und einer bedarfsgerechten Anpassung und Erneuerung der sozialen Infrastruktur. Ziele sind eine klimaresiliente und attraktive Gestaltung öffentlicher Räume, die Qualifizierung und Vernetzung der vorhandenen Grün- und Freiräume sowie eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers durch die Stärkung sozialer Einrichtungen. Die Maßnahmenplanung zur Umsetzung von vorwiegend baulichen Projekten ist wesentliches Ergebnis des ISEK.
Unsere Leistungen
Analyse und Auswertung vorhandener Planungen, Konzepte, Daten und des Untersuchungsraumes
Maßnahmenorientierte Analyse und Erarbeitung von Entwicklungszielen
Entwicklung eines integrierten Leitbildes mit Handlungsschwerpunkten
Erarbeitung Maßnahmenplanung und Umsetzungskonzept
Durchführung fachämterübergreifender Steuerungsrunden und verwaltungsinterner Fachgespräche
Durchführung verschiedener Beteiligungsformate: niedrigschwellige Dialogstände an unterschiedlichen Orten im Quartier, Zielgruppenbeteiligung von Kindern, Jugendlichen und Senioren, Interviews mit Schlüsselakteuren, Online-Beteiligung, öffentliche Infoveranstaltung
Dipl.-Ing. Landschafts- und Freiraumplanung, Universität Hannover Systemische Organisationsentwicklung und Changemanagement, Triangel Institut
Seit 2015 bin ich Teil des Teams der Planergemeinschaft. Besonders schätze ich die kreative und teamorientierte Zusammenarbeit. Ich engagiere mich in Projekten der Städtebauförderung, zu Stadtforschungsthemen wie Klimaanpassung, Innenstadtentwicklung sowie Stadtgrün und begleite Beteiligungsprozesse für Stadt- und Quartiersentwicklung.
Meine berufliche Laufbahn begann 1996 in Berliner Büros und dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), wo ich unter anderem in der Stadtsanierung, im Quartiersmanagement und in Stadtforschungsvorhaben gearbeitet habe.
Seit 1992 arbeite ich als Stadt- und Regionalplanerin bei der Planergemeinschaft. Als Projektleiterin führe ich mit meinen Teams Projekte der integrierten Quartiersentwicklung, Bürgeraktivierung sowie zu Monitoring und Evaluation durch. Mein Fokus liegt auf dem Management von Städtebaufördergebieten und der integrierten sozialen Infrastrukturplanung. Ich mag die Vielfalt meiner Aufgaben und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams – im Büro wie mit Auftraggebenden.
M. Sc. Stadt- und Regionalplanung, BTU Cottbus-Senftenberg
Seit 2015 bin ich Teil der Planergemeinschaft. Ich arbeite in der angewandten Stadtforschung und an Projekten der integrierten Planung und Städtebauförderung. Auch erstelle ich städtebauliche Gutachten und betreue Wettbewerbsverfahren. Besonders interessiert mich, wie Stadt als komplexes Gefüge unterschiedlicher Interessengruppen und Bedarfe funktioniert und wie tragfähige Lösungen aus den verschiedenen Perspektiven von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit entwickelt werden können. Ich arbeite gerne konzeptionell und kreativ im Team und schätze den genossenschaftlichen Zusammenhalt, in dem wir Verantwortung nicht nur für unsere Projekte, sondern für das gesamte Unternehmen tragen.