Im Auftrag des Stadtentwicklungsamts Lichtenberg wurde ein Innenentwicklungskonzept (IEK) zur Umgestaltung und Umnutzung des Straßenraums der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen erstellt. Das Untersuchungsgebiet soll zu einem vielfältigen und lebendigen Siedlungsbereich transformiert werden, durch den die angrenzenden Quartiere und damit die gesamte Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen eine Aufwertung erfahren. Das Projekt bietet ein großes Potenzial zur allgemeinen Verbesserung der städtebaulichen Situation und zur Unterbringung von ergänzender Infrastruktur und Freiflächen und kann einen Beitrag zur Verbesserung der Angebotssituation für bezahlbare Wohnungen leisten.
Bei der Erstellung mehrerer Testentwürfe wurden unterschiedliche Varianten ins Auge gefasst: von intensiver Freiflächennutzung bis Überbauung – inklusive einer Bebauung über der Tramtrasse. Kostenschätzungen beinhalteten Leitungsum- und Neuverlegungen, die Neuerrichtung von Straßen, Grünflächen und Spielplatzen sowie den Rückbau von versiegelten Flächen. Für zwei Varianten wurden städtebauliche Kennzahlen, zukünftige Versorgungsbedarfe und eine zeichnerische Detaillierung erstellt.
Straßenbahngleis durch die Zingster Straße
Freiraum in der Zingster Straße
Straßenraum in der Zingster Straße
Unsere Leistungen
Durchführung einer Bestandsanalyse inkl. eines Bestandsplanes
Erstellung einer Stärken-Schwächen-Analyse
Entwicklung von städtebaulichen Testentwürfen mit Kostenschätzungen
Machbarkeitsuntersuchung inkl. eines Raum- und Funktionskonzepts für zwei ausgewählte Varianten
Organisation und Durchführung eines Abstimmungsprozesses mit Auftraggeber und Fachverwaltungen
Erstellung eines Zwischenberichts und eines Endberichts inkl. Karten
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Seit 2021 arbeite ich bei der Planergemeinschaft an städtebaulichen Gutachten, Entwürfen und integrierten Stadtentwicklungskonzepten. Zudem betreue ich Wettbewerbe und Gutachterverfahren. Besonders wichtig ist mir, komplexe Inhalte klar und ansprechend zu vermitteln, ob in Konzepten, Plänen oder in der Kommunikation. Gemeinsam mit Akteur*innen entwickle ich praxisnahe, interdisziplinäre Lösungen, die die vielfältigen Ansprüche an den urbanen Raum berücksichtigen. Dabei ist Teamarbeit für mich zentral, denn gute Ergebnisse entstehen nur gemeinsam, eine Haltung, die ich an unserer Genossenschaft sehr schätze.
Seit 1992 arbeite ich als Stadt- und Regionalplanerin bei der Planergemeinschaft. Als Projektleiterin führe ich mit meinen Teams Projekte der integrierten Quartiersentwicklung, Bürgeraktivierung sowie zu Monitoring und Evaluation durch. Mein Fokus liegt auf dem Management von Städtebaufördergebieten und der integrierten sozialen Infrastrukturplanung. Ich mag die Vielfalt meiner Aufgaben und die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams – im Büro wie mit Auftraggebenden.