Auf der weitgehend historischen Parzellenstruktur entstehen in dem sogenannten Block IV in der Potsdamer Mitte rund um das bestehende Bildungsforum 13 neue Gebäude. Unmittelbar östlich angrenzend an das Bildungsforum entsteht hier ein Studierendenwohnheim mit insgesamt ca. 2.500 m² Geschossfläche. Das Grundstück an der Nordostecke des Blocks IV in der Potsdamer Mitte (Am Kanal/Anna-Flügge-Straße) wird durch das Studentenwerk Potsdam entwickelt. Das Gebäude soll als eine Gebäudeeinheit gestaltet werden, bei der jedoch die historisch hier verorteten drei Parzellen ablesbar sein sollen.
Die Planergemeinschaft hatte im Rahmen eines Bieterverfahrens mehrere Baukonzepte für das Studierendenwohnheim insbesondere auf die Einhaltung der Vorgaben geprüft, die sich aus dem Leitbautenkonzept ergeben (Leitlinien zu Gestaltung und Nutzung, Strukturplan und Grundstückspässe). Als Ergebnis erfolgte eine zusammenfassende Darstellung in einem Vorprüfbericht sowie die Eintragung von Stichworten in eine Bewertungsmatrix, die einer Auswahlkommission zur Bewertung der Angebote dienen sollte. Im Rahmen der Sitzung der Auswahlkommission hat die Planergemeinschaft den Sitzungsteilnehmern die Arbeiten vorgestellt und das jeweilige Ergebnis der Vorprüfung erläutert.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Dipl.-Ing. Architektur mit Schwerpunkt Städtebau und Regionalplanung, FH Aachen
Mein Weg in der Planergemeinschaft begann 1997 in der Bauleitplanung. Das dort erworbene Wissen im Planungsrecht ist immer noch ein wertvolles Fundament für meine Arbeit an städtebaulichen Gutachten und Konzepten.
Heute liegt mein Schwerpunkt in der Gebietsbetreuung von Programmen der Städtebauförderung. Dabei stehen Prozesssteuerung, Fördermittelmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterstützung bei Planung und Umsetzung von Maßnahmen im Vordergrund. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Geschäftsstraßenmanagement, das durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren geprägt ist und vielfältige Perspektiven eröffnet.