Der StEP Wirtschaft 2030, der im Jahr 2019 vom Senat beschlossen wurde, bildet das strategische Planungskonzept für Gewerbeflächen und -standorte in Berlin. Er ist Teil integrierter Stadtentwicklungsplanung zusammen mit den StEPs Wohnen 2030, Zentren 2030 sowie Mobilität und Verkehr sowie Klima 2.0. Nach dem Willen des nach der Abgeordnetenhauswahl 2021 neu gebildeten Senats von Berlin soll der StEP Wirtschaft 2030 aktualisiert werden. Diese Fortschreibung geschieht im Sinne integrierter Stadtentwicklungsplanung parallel zum StEP Wohnen. Es existieren Flächenbedarfe für die Wirtschaft wie das Wohnen. Flächen der gewerblichen Bauflächenkulisse werden immer wieder als Wohnstandorte diskutiert. Gegebenenfalls werden einige Flächen aufgrund des enormen Bedarfs an Wohnungen einer Abwägung unterzogen werden müssen. Auch hierfür sollte der StEP Wirtschaft die Voraussetzungen schaffen. Die Planergemeinschaft ist zusammen mit der empirica ag mit der Fortschreibung des StEP Wirtschaft 2030 beauftragt.
Dipl.-Ing. Architektur mit Schwerpunkt Städtebau, RWTH Aachen, Dr.-Ing., TU Berlin Ausgebildete Mediatorin nach ZMediatAusbV/Mediationsgesetz
Seit 2004 bin ich Teil des Teams der Planergemeinschaft und habe seither über 60 Projekte zur Stadt- und Quartiersentwicklung verantwortet. In meiner Arbeit verbinde ich fachliche Planung, strategische Beratung und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen. Mein besonderer Schwerpunkt sind Beteiligungsverfahren: Ich gestalte und moderiere diese mit Überzeugung und Freude.
Von 2011 bis 2024 war ich Vorstandsvorsitzende des Büros. Zuvor habe ich mehr als 15 Jahre am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und im Ausland geforscht und gelehrt – eine Zeit, die mein Verständnis von Planung bis heute prägt.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.