Der ehemalige Militärstandort General-Pape-Straße liegt im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg unmittelbar östlich vom Bahnhof Südkreuz. Die Liegenschaft ist rund 13 ha groß und befindet sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Die Fläche steht als Denkmalbereich mit mehreren Einzeldenkmalen unter Denkmalschutz. Sie soll gemäß den Planungen der BImA denkmalgerecht für Wohnen und gewerbliche Nutzung entwickelt werden. Mit dem Masterplan soll die Umnutzung und bauliche Entwicklung des Standorts vorbereitet werden. Teil der Aufgabe ist auch eine Neustrukturierung der Verkehrserschließung und die Neuordnung der technischen Erschließung. Aufgabe ist die Erstellung eines Masterplans, zunächst in mehreren Varianten. Nach einem Variantenvergleich soll die eine Vorzugsvariante bestimmt werden, die Grundlage des Masterplans wird.
Um die Planungen auf eine solide Basis zu stellen, wird sie in den unterschiedlichen Erarbeitungsschritten mit den relevanten Akteuren - insbesondere der bezirklichen Stadtplanung, der Wirtschaftsförderung und der Denkmalpflege - abgestimmt. Daneben werden Bestandsnutzer und bezirkliche politische Gremien mit einbezogen.
Das Projekt erarbeitet die Planergemeinschaft zusammen mit dem Architekturbüro Dickmann Richter aus Berlin.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.
Ich bin seit 1999 überwiegend im Bereich der Städtebauförderung tätig. Mein Schwerpunkt liegt auf dem Programm Nachhaltige Erneuerung. Dabei umfassen meine Aufgaben die Planung von Programmmitteln, das Fördermittelmanagement sowie die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einzelner Maßnahmen.
Mit Erfahrung in Projektdurchführung, Verwaltungsabläufen und kooperativen Arbeitsprozessen begleite ich außerdem Beteiligungsprozesse und Quartiersplanungen, dies mit dem Ziel, Orte zu schaffen, die Zusammenarbeit und Vielfalt sichtbar machen.