Innenentwicklungskonzepte (IEK) sollen zusätzliche Flächenpotentiale - insbesondere für Wohnnutzungen, soziale Infrastrukturnutzungen - in Berlin identifizieren und aktivieren helfen.
Der Untersuchungsraum zum umsetzungsorientierten IEK Altentreptower Straße wurde vom Bezirk als ein möglicher Bereich für eine bauliche Verdichtung identifiziert. Im Rahmen der Erarbeitung des IEK sollen mögliche Flächenpotentiale insbesondere unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen und landschaftsplanerischen Belange identifiziert werden. Es sollen Grenzen der baulichen Entwicklung in Grundfläche und Kubatur gefunden werden. Für die Planungsaufgabe gibt es drei Anforderungen: den Bedarf an neuen Wohnungen und der dazugehörigen Infrastruktur, den Erhalt und die Aufwertung der besonderen Grünqualitäten und Klimafunktionen des Wuhletals sowie die Berücksichtigung des Bau- und Gartendenkmalschutzes. Im Rahmen der Erarbeitung des IEK werden eine Analyse, Testentwürfe, Entwicklungsprinzipien und ein städtebaulicher Rahmenplan erarbeitet. Um die Ergebnisse auf eine solide Basis zu stellen, werden Zwischenergebnisse in zwei Fachämterrunden diskutiert.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.