Ziel der Aufstellung des Bebauungsplans 9-72 "Quartier Bärenquell" ist die Bestrebung, durch eine Revitalisierung des derzeitig brachliegenden denkmalgeschützten Brauereigeländes, das Gesamtareal sowohl funktional als auch städtebaulich in den Stadtraum zu integrieren. Mit der vorgesehenen gewerblichen Neuausrichtung des Areals soll eine stadträumliche Aufwertung des Stadtteilzentrums "Schöneweide" und der angrenzenden Fachmarktagglomeration erreicht werden, ohne dass jedoch hier die ursprüngliche, auf eine Fachmarktnutzung abzielende Intention fortgeführt wird. Neben dem Erhalt der denkmalwerten und stadtbildprägenden Bausubstanz soll dabei v. a. eine vorrangig gewerbliche Nutzungsmischung unter Beachtung des Immissionsschutzes sowie die Fortführung des öffentlich nutzbaren Uferweges gesichert werden. Zudem wird in dieser zentralen, sehr gut erschlossenen Lage eine Steuerung des Einzelhandels angestrebt, um unter Maßgabe der beabsichtigten Zentrenstruktur dem Stadtteilzentrum als auch dem Fachmarktstandort einen räumlichen und funktionalen Abschluss zu geben. Weitere Ziele sind die Wiederherstellung/Ergänzung einer qualitativ hochwertigen stadträumlichen Fassung der Schnellerstraße durch Umnutzung und Aufwertung bisher nicht genutzter Flächen und insbesondere die Reaktivierung der denkmalgeschützten Bausubstanz.
Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin M. Sc. Spatial Planning, KTH Stockholm
Als engagierter Ingenieur koordiniere und setze ich seit 2015 komplexe Bebauungsplanverfahren für öffentliche und private Auftraggeber mit viel Erfahrung bei der Planergemeinschaft um. Dabei übernehme ich die Abstimmung mit Auftraggebern sowie Fachbeteiligten und sorge für einen reibungslosen Informationsaustausch. Meine umfangreichen Kenntnisse aus Wissenschaft, Forschung und internationalen Erfahrungen helfen mir, zielgerichtete Strategien im Umgang mit der gebauten Umwelt zu entwickeln. Besonders motiviert bin ich, wenn es darum geht, lebendige Orte zum Lernen und Leben zu schaffen und neue Stadtquartiere mit leistungsfähiger technischer und sozialer Infrastruktur zu entwickeln.