Nachdem am Standort Wilhelmsruher Tor in Pankow die Entwicklung von Wohnungen aufgrund von vorliegender Geruchsbelastung infrage gestellt worden ist, wurde für die Fläche die Entwicklung und Machbarkeit eines gewerblichen Standorts geprüft. Die Fläche ist geprägt durch das ehemalige Umspannwerk, das als Baudenkmal eingetragen ist. Im Zentrum der Aufgabe stand unter anderem die Untersuchung der Machbarkeit bezüglich baulicher Nutzung und baulicher Dichte in Verbindung mit dem Planungsrecht, die Lösung der Verkehrs-/Erschließungsthematik, die Empfehlung von standort- und marktgerechten Gewerbetypen, die Gestaltung der Übergänge zwischen unterschiedlichen Nutzungen (insbesondere Gewerbe zu Wohnen und Grünflächen) sowie insgesamt das Ausloten der Möglichkeiten zur Neuordnung der Flächen.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.