Die dynamische Entwicklung Berlins hat zunehmend die Aufwertung von gewerblich genutzten Flächen und neue Konkurrenzen zwischen Gewerblichen Funktionen und Wohnnutzungen zur Folge. Diese Prozesse zeichnen sich auch im Umfeld der Naumburger Straße in Neukölln ab. Das historisch etablierte Areal südlich des S-Bahnrings ist im StEP Wirtschaft 2030 als "Vorzugsraum für zusätzliche Flächenangebote für innenstadtaffines Gewerbe" dargestellt. Um dem zu begegnen, hat das Stadtplanungsamt Neukölln die Erarbeitung eines Rahmenplans beauftragt. Inhalte sind die Abstimmung eines Leitbilds für die Entwicklung und Maßnahmen für die planerische Steuerung. Der Rahmenplan zeigt unterschiedliche Entwicklungsvarianten mit Verdichtungspotenzialen auf. Im Ergebnis liegt ein realisierungsfähiges Gesamtkonzept vor, mit dem die Potenziale des Ortes ausgeschöpft werden können und das Orientierung für künftige Entscheidungen wie die Bearbeitung von Bauanträgen und Bebauungsplänen gibt.
Ich bin seit 2009 bei der Planergemeinschaft. Meine Schwerpunkte liegen in der integrierten Stadtentwicklung, der Erstellung von städtebaulichen Rahmenplänen und Entwürfen sowie der Betreuung von Wettbewerbsverfahren. An der Aufgabe der integrierten Stadtentwicklung schätze ich die Herausforderung, unterschiedliche Ansprüche an den Raum in Einklang zu bringen und daraus tragfähige Konzepte zu entwickeln. Als Ausgangspunkt für die Arbeit an städtebaulichen Entwürfen spielen für mich die Besonderheiten des jeweiligen Ortes eine große Rolle. Bei der Begleitung von Wettbewerben lege ich Wert auf Rechtssicherheit, Transparenz und faire Verfahren, um den unterschiedlichen Ideen Raum zu geben und so hochwertige Lösungen für die jeweilige Aufgabe und den Ort zu erzielen.