Im Jahr 2022 wurde der städtebauliche Entwurf für das Dragonerareal als ein autoarmes, gemischt genutztes Quartier erarbeitet. Die zukünftigen Nutzungen in den denkmalgeschützten Gebäuden sollen mit gemeinwohlorientiertem Gewerbe belegt werden. Aufgabe der Potenzialstudie ist es, die Handlungsspielräume für die zukünftige Flächennutzung vor dem Hintergrund der denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen zu untersuchen und die Anforderungen an die Gestaltung der Freiräume zu formulieren. Es geht dabei darum, ein innerstädtisches Quartier zu schaffen, in dem die Interaktion zwischen zukünftigen Anwohner*innen mit der Nachbarbarschaft ermöglicht wird und ein attraktiver, barrierefreier Lebensraum entsteht. Der modellhafte Charakter des Projekts besteht in der Mitwirkung der örtlichen Akteure in unterschiedlichen Kooperations- und Beteiligungsformaten mit dem Ziel, möglichst viele der bisher ansässigen Gewerbebetriebe, Vereine und Institutionen dauerhaft am Standort zu halten. Ein Schwerpunkt der Bearbeitung wird daher auf den Kommunikationsprozess und die Moderation des Planungsprozesses gelegt.
Seit 1999 arbeite ich in Berliner Büros an Prozessen der Quartiersentwicklung. Ich verbinde strategische Stadtentwicklung mit partizipativer Moderation und stärke somit nachhaltige, integrierte Quartiersprojekte.
Seit 2011 bin ich bei der Planergemeinschaft tätig. Mein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung, Vorbereitung und Umsetzung von Vorhaben und Projekten im Rahmen der Städtebauförderung. Dabei setze ich mich dafür ein, lokale Potenziale zu heben und Defizite auszugleichen. Als Projektleiterin interdisziplinärer Teams verantworte ich Prozesssteuerung, Fördermittelmanagement, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Ausarbeitung und Implementierung integrierter Konzepte. Ich bin versiert in kooperativen Arbeitsprozessen und kenne sehr gut die Abläufe der Verwaltung.