Bebauungsplan 4-69 a „Hertzallee Nord“ Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte von Berlin

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Projekt
Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, II A
Projektort
Berlin
Jahr
Trägerbeteiligung 2024

Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans ist die angestrebte städtebauliche Neuordnung des Baublocks nördlich der Hertzallee am Bahnhof Zoologischer Garten. Weite Teile des Plangebiets werden durch die TU Berlin genutzt. Angesiedelt sind dort die Universitätszentralbibliothek, ein Forschungszentrum und mehrere Institutsgebäude. Auf dem als Sondergebiet „Hochschule und Forschung“ festgesetzten Campus soll Planungsrecht für einen Physik-Experimentalbau und ein Hochhaus (Höhe 75 m) geschaffen werden.

Südlich des TU-Campus werden, um einen neuen Quartiersplatz, drei Baufelder (Urbanes Gebiet und eingeschränkte Gewerbegebiete) mit drei weiteren Hochhäusern angeordnet. In den Gebäuden sollen u. a. Studierendenwohnungen, ein Gästehaus der TU Berlin und forschungsnahe Gewerbebetriebe untergebracht werden. Der aktuell in diesem Bereich gelegene Bus-Parkplatz wird in ein neues Gebäude verlagert. 

Das Maß der baulichen Nutzung und die überbaubaren Grundstücksflächen sollen durch Baukörperausweisungen i. V. m. Regelungen zu Geschossflächen und Oberkanten bestimmt werden. Zur Wahrung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse, zur Sicherung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit des umliegenden Straßennetzes sowie zum Natur- und Klimaschutz werden Regelungen zum Lärmschutz, zur Gebäudebegrünung, und zur Zulässigkeit von Stellplätzen getroffen.

Das Plangebiet hat eine Größe von rund 20 ha.

Besondere Herausforderungen

  • Bezirksübergreifender Geltungsbereich
  • Sehr Nutzungsmaße durch die Planung von vier Hochhäusern
  • Ersatzneubau für eine große Bus-Betriebshaltestelle
  • Planungsrechtlicher Umgang mit einem Gleichrichterwerk für die U-Bahn
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