Die Studie identifiziert Schlüsselfaktoren für Mehrfachnutzungen sozialer Infrastrukturen mit besonderem Augenmerk auf Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Aus der Untersuchung von Berliner und weiteren deutschsprachigen Beispielen aus dem In- und Ausland sowie der Diskussion mit Expert*innen wurden Handlungsempfehlungen für Konzipierung, Bau und Betrieb von nachhaltigen Mehrfachnutzungsmodellen sozialer Infrastrukturen abgeleitet. Adressaten der Studie sind die öffentliche Hand und ihre Fachplanungen in Senat und Bezirken.
Im Vorfeld führte die Planergemeinschaft ein Screening zu europäischen Best-Practice-Beispielen für Mehrfachnutzungen durch, um die Eignung des Themas für den von Berlin alle drei Jahre ausgelobten Wettbewerb „Urban Intervention Award Berlin“ zu überprüfen. Im Ergebnis wurden 24 europäische Beispiele tabellarisch aufbereitet und hinsichtlich ihrer Wettbewerbseignung bewertet.
Das Ergebnis der Studie wurde von der Planergemeinschaft als Broschüre gestaltet. Diese steht unter als Download zur Verfügung.
Unsere Leistungen
Erarbeitung des Untersuchungsdesigns und Definition von Bewertungskriterien für Mehrfachnutzungen sozialer Infrastrukturen
Durchführung eines systematischen Screenings zu europäischen Best-Practice-Beispielen
Aufbereitung von Projektdaten, Funktionszusammenhängen und räumlichen Organisationsformen zur Mehrfachnutzung
Strukturierung und Bewertung der erhobenen Erkenntnisse in Bezug auf Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse
Ableitung von Handlungsempfehlungen und strategischen Hinweisen für Verwaltung, Planung und Betrieb sozialer Infrastrukturen
Erstellung eines Endberichts inkl. Grafiken, Tabellen und Steckbriefen der untersuchten Beispiele
Dipl.-Ing. Architektur mit Schwerpunkt Städtebau, RWTH Aachen, Dr.-Ing., TU Berlin Ausgebildete Mediatorin nach ZMediatAusbV/Mediationsgesetz
Seit 2004 bin ich Teil des Teams der Planergemeinschaft und habe seither über 60 Projekte zur Stadt- und Quartiersentwicklung verantwortet. In meiner Arbeit verbinde ich fachliche Planung, strategische Beratung und Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur*innen. Mein besonderer Schwerpunkt sind Beteiligungsverfahren: Ich gestalte und moderiere diese mit Überzeugung und Freude.
Von 2011 bis 2024 war ich Vorstandsvorsitzende des Büros. Zuvor habe ich mehr als 15 Jahre am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und im Ausland geforscht und gelehrt – eine Zeit, die mein Verständnis von Planung bis heute prägt.
Dipl. Geografin, Humboldt-Universität zu Berlin, Universitetet i Bergen, Norwegen
Mitglied des Aufsichtsrats der Planergemeinschaft
Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Städtebauförderung, seit 2015 in der Planergemeinschaft. Am liebsten beschäftige ich mich dabei mit den Themen Stadtgrün, Klimaanpassung sowie zivilgesellschaftliche Beteiligung und in erster Linie konzeptionell für Veranstaltungen, Projekte und Studien. Ich nutze gern digitale Tools, bringe Abstraktes auf den Punkt und bin gern nah an der Praxis. Besonders spannend und zielführend finde ich, wenn Probleme intersektoral und interdisziplinär bearbeitet werden. Dass wir eine Genossenschaft sind, macht Arbeiten anders und bedeutet mir viel.
M. Sc. Stadt- und Regionalplanung, BTU Cottbus-Senftenberg
Seit 2015 bin ich Teil der Planergemeinschaft. Ich arbeite in der angewandten Stadtforschung und an Projekten der integrierten Planung und Städtebauförderung. Auch erstelle ich städtebauliche Gutachten und betreue Wettbewerbsverfahren. Besonders interessiert mich, wie Stadt als komplexes Gefüge unterschiedlicher Interessengruppen und Bedarfe funktioniert und wie tragfähige Lösungen aus den verschiedenen Perspektiven von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit entwickelt werden können. Ich arbeite gerne konzeptionell und kreativ im Team und schätze den genossenschaftlichen Zusammenhalt, in dem wir Verantwortung nicht nur für unsere Projekte, sondern für das gesamte Unternehmen tragen.