Mehrfachnutzung und Raumsynergien bei sozialen Infrastrukturen

Angesichts von Flächenkonkurrenzen in der wachsenden Stadt ist es sinnvoll, über Mehrfachnutzungsmodelle für soziale Infrastruktur nachzudenken. Den Vorteilen von Mehrfachnutzungen, die nicht nur Flächen und Ressourcen sparen, sondern auch positive Vernetzungseffekte und neue Formen des Good Governance hervorbringen können, stehen schwergewichtige Umsetzungshemmnisse und auch Vorbehalte gegenüber, wie z.B. Flächenkonkurrenzen, unterschiedliche Zuständigkeiten und Anforderungen, Abstimmungsmehrbedarf, Haftungsfragen oder knappe personelle Ressourcen. Die Studie will im Ergebnis geeignete Kombinationen von Bautypen, von Nutzungsarten und Nutzergruppen mit Gelingfaktoren und "Stolpersteinen" darstellen. Ein besonderes Augenmerk wird auf Kommunikations- und Kooperationsprozesse gelegt. Es werden Handlungsempfehlungen zur Konzipierung und Umsetzung von nachhaltigen Modellen für Mehrfachnutzungen sozialer Infrastrukturen zur Verfügung gestellt. Adressaten der Studie sind die öffentliche Hand und ihre Fachplanungen in Senat und Bezirken.

Mehrfachnutzung und Raumsynergien bei sozialen Infrastrukturen (© Planergemeinschaft eG)
Hedwig Dylong, Ursula Flecken (Projektleitung), Kerstin Stelmacher
Auftraggeber: 
Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Referat IA
Projektort: 
Berlin
Jahr: 
10/2017 - 3/2018