Bebauungsplan 7-87 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin

Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplans ist die geplante Entwicklung einer östlich des S-Bahnhofs Lichtenrade gelegenen Fläche zu einem neuen, gemischt genutzten Wohnquartier mit ca. 180 Wohnungen Das vorliegende Nutzungskonzept sieht auf dem Gelände eine überwiegende Wohnnutzung, ergänzt durch Einzelhandelsnutzungen, Kleingewerbe sowie soziale und kulturelle Angebote vor. Das denkmalgeschützte Gebäude der Alten Mälzerei soll zu einem "urbanen Anziehungspunkt" mit kulturellen, sozialen und gewerblichen Nutzungen wohnumfeldverträglich ausgebaut werden.
Neben der Bereitstellung von dringend benötigtem Wohnraum sind die Revitalisierung der Alten Mälzerei sowie die Sicherung der Nahversorgungsfunktion wesentliche Planungsziele mit der das Stadtteilzentrum Lichtenrade gestärkt und aufgewertet werden kann.
Die planungsrechtliche Sicherung der zuvor genannten Ziele soll vorrangig durch die Festsetzung eines urbanen Gebiets gem. § 6a BauNVO erfolgen.
Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 2,4 ha.

Bebauungsplan 7-87 im Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin
704
Bearbeitung: 
Elke Minor, Benjamin Wada-Rütenik, Marina Trapp
Auftraggeber: 
UTB Construction & Development GmbH
Projektort: 
Berlin Lichtenrade
Jahr: 
2017