Blockkonzepte Potsdamer Mitte - Konkretisierung des Integrierten Leitbautenkonzepts

Die Planergemeinschaft ist seit 1997 in die Entwicklung der Potsdamer Mitte eingebunden. Ziel des Integrierten Leitbautenkonzepts ist, auf der Grundlage der Wiederannäherung an den historischen Stadtgrundriss, im Umfeld des geplanten Landtages im wiederaufgebauten Schloss ein lebendiges Stadtquartier zu entwickeln. Mit der Untersuchung wurde abgestimmt, welche bauliche Gestalt dem Gebiet gegeben werden soll. Den Schwerpunkt bildete die Frage, welche historischen Gebäude bzw. Fassaden wieder aufgebaut und welche Gestaltvorgaben vorgegeben werden sollen.

Mit den Blockkonzepten für die beiden Blöcke nördlich des Stadtschlosses soll das Leitbautenkonzept städtebaulich konkretisiert werden. Es werden Aussagen zur Parzellierung, zur baulichen Gestaltung der Vorderhäuser, zur Hofbebauung, zur Nutzung und Vermarktung sowie zum Verkehr gemacht. Konkretere Gestaltungs- und Nutzungsvorgaben werden in Grundstückspässen festgehalten. Die Ergebnisse werden Grundlage für die Bietergespräche mit den Grundstückkäufern und für den Bebauungsplan.

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Bearbeitung: 
Udo Dittfurth, Prof. Urs Kohlbrenner, Ulrike Lange in Zusammenarbeit mit ProStadt sowie Architekturbüro Redlich
Auftraggeber: 
Sanierungsträger Potsdam
Projektort: 
Potsdamer Mitte
Jahr: 
Januar 2015 - März 2016